Die Finca Maria Isabel Arrieta Piedra am Rio Esquinas
Im September 2008 konnten wir einen Grundkauf abschließen, über den wir besonders froh sind. Das 77,5 ha große Grundstück liegt im nördlichen Eck des Esquinas-Regenwaldes. Durch diese Grenzlage und die Nähe zur Interamericana befand sich das Grundstück in einer besonderen Gefährdungssituation. Es umfasst neben Primärwald auch ein ökologisch wertvolles Sumpfgebiet und einen Altarm des Esquinas-Flusses (s. Bild). Der Fluss bildet einen Großteil der Grundstücksgrenze und zeigt hier seine vielen Mäander-„Ecken”, von denen er seinen Namen erhalten hat. Mit einer Kaufsumme von € 106.200 entsprach der Quadratmeterpreis ziemlich genau 14 Cent. Herzlichen Dank an alle Spender!
Derzeit gibt es keine weiteren Grundstücke innerhalb der Nationalparkgrenze, die alle rechtlichen Voraussetzungen für einen Kauf erfüllen. Deshalb konzentrieren wir unsere Bemühungen auf Grundstücke, die an den Park grenzen oder Korridore zwischen bestehenden Waldstücken bilden.
Die Finca Carlos Monge im Bonito-Tal
Unser nächstes Ziel war das Bonito-Tal. Dieses wurde bei der Nationalpark-Planung nicht berücksichtigt und ragt wie ein Keil in den Nationalpark hinein. Dabei wächst auf den Hängen beiderseits des Bonito-Flusses ebenso artenreicher Wald wie in anderen Teilen des Esquinas-Regenwaldes. Zum Teil ist dieser Wald jedoch bereits gerodet und durch Weideland und Plantagen ersetzt worden. Lange weigerten sich die Brüder Monge, zu verkaufen, aber im März 2009 konnten wir nach langwierigen Verhandlungen das 21 ha große Grundstück von Carlos Monge Esquivel freikaufen. Da es sich außerhalb des Nationalparks befindet, war es wesentlich teurer als das Grundstück am Rio Esquinas. Unser Ziel ist es, die gerodeten Flächen der Wiederbewaldung zu überlassen und das Nachbargrundstück von Daniel Monge dazuzukaufen, bevor es mit afrikanischen Ölpalmen bepflanzt wird.

- Diese Wiesen könnten bald dem Regenwald weichen.

- Die Finca Monge grenzt auf einer Länge von 900 m an den Bonito-Fluss.

- Die Familie Monge verlässt im Mai 2009 ihr Haus und zieht nach La Gamba.

