Der Esquinas-Wald ist einer von ganz wenigen verbliebenen Regenwäldern in Mittelamerika, die bis an die Pazifikküste reichen.
Mit jedem geschützten Hektar Regenwald ersparen wir der Atmosphäre etwa 600 t CO2, die bei einer Rodung freigesetzt würden.

Artenschutz, Klimaschutz, Forschung, Ökotourismus und Sozialhilfe in einem Projekt vereint


Detailinformationen zu den einzelnen Projektteilen finden Sie links

Der 159 km² große Esquinas-Regenwald im Südwesten Costa Ricas ist einer der letzten noch erhaltenen Tieflandregenwälder an der Pazifikküste Mittelamerikas und gehört zu den artenreichsten Wäldern der Erde. Auf einem Hektar Wald wurden 180 Baumarten gezählt, 3000 Pflanzenarten wachsen hier. 320 Vogelarten und seltene Tiere wie Jaguare, Ozelots und vier Affenarten sind hier anzutreffen. Der von Prof. Michael Schnitzler gegründete Verein Regenwald der Österreicher widmet sich seit 1991 dem Freikauf des Esquinas-Regenwaldes. Die mit Hilfe von Spendengeldern erworbenen Grundstücke werden der Nationalparkverwaltung der Republik Costa Rica geschenkt und in den Nationalpark Piedras Blancas  eingegliedert.  Seit kurzem engagiert sich der Verein zusätzlich für die Schaffung von biologischen Korridoren zwischen dem Esquinas-Regenwald und isolierten Waldgebieten mittels Wiederbewaldung, um so die Artenvielfalt zu sichern und einen Beitrag zum Klimaschutz durch Bindung von CO2 zu leisten.

Zusätzlich zum Freikauf des Waldes sind Schutzmaßnahmen, Forschung, Ökotourismus und nachhaltige Regionalentwicklung in dieses Projekt eingebettet:

  • Regenwald der Österreicher bezahlt die Gehälter für zwei Wildhüter und unterstützt ein Schutzprojekt für bedrohte Wildkatzenarten.
  • Seit 1993 widmet sich die Tropenstation La Gamba der wissenschaftlichen Erforschung des Regenwaldes.
  • Das Ökotourismusprojekt Esquinas Rainforest Lodge am Rande des Nationalparks bietet wichtige Arbeitsplätze.
  • Regenwald der Österreicher hilft bei der Verwirklichung von Projekten zum Wohl der Bevölkerung im Dorf La Gamba.