Wiederbewaldung

Die Finca Amable in La Gamba (14,5 ha)
Jungbäume aus 30-40 Arten werden in eigens dafür angelegten Baumschulen gezogen
StudentInnen der Tropenstation sowie VolontärInnen und Hilfsarbeiter aus La Gamba werden bei den Pflanzungen mithelfen

Der Biologische Korridor Fila Cruces

Die Finca Amable in La Gamba und die Finca Alexis in La Virgen bilden die erste Phase des Korridorprojekts

Die erste Phase des Korridor-Projekts sieht den Kauf von vier Grundstücken mit einer Gesamtfläche von 149 Hektar vor, die an vier Flüssen grenzen. 59 ha werden durch Freikauf geschützt, 30 ha werden der natürlichen Regenerierung uberlassen, und 30 ha werden mit 22.500 Bäumen aus etwa 40 Arten aufgeforstet. 

Das Foto oben zeigt die Finca Amable, auf der 2012 etwa 11.000 Bäume gepflanzt werden.

Wie wird ¨wiederbewaldet¨?

Die Bäume werden in Baumschulen gezogen und in den regenreichen Monaten von April bis Oktober gepflanzt. Die Tropenstation La Gamba übernimmt die Planung, Administration und wissenschaftliche Begleitung. Mit der technischen Assistenz vor Ort wird ein Forstingenieur beauftragt. Aus Samen von etwa 40 Baumarten aus dem umliegenden Regenwald werden die Jungpflanzen in Baumschulen und Gewächshäusern gezogen. Das Gelände wird vorbereitet, markiert und aufgegraben. Durchschnittlich 750 Bäume werden pro Hektar gepflanzt. Lokale Arbeitskräfte und österreichische VolontärInnen betreuen über drei Jahre die Jungwälder (Wartung, Auslichtung, Düngen). Danach sollte der Wald von alleine wachsen. 

Diese Wiesen auf der Finca Alexis sollen ab 2013 mit weiteren 11.500 Regenwaldbäumen wiederbewaldet werden